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Dodge/Mowag W300 Phoenix

Pulsierender Amp-Meter, flackerndes Licht

Dodge/Mowag W300 Phoenix

Bis jetzt habe ich Abblendlicht und Scheinwerfer nur immer im Standgas eingeschaltet. Sei es zum Einstellen oder beim MFK. War ja Sommer, immer hell, Tunnels sind dünn gestreut…

…aber ab und zu taucht eins auf, Licht ein, Ampère-Meter macht einen auf Winkekatze.

Zurück in der Garage nochmal genauer untersucht. Anzeige spinnt tatsächlich bei „Fahr-Drehzahlen“. Und so im Stand konnten wir dann auch die flackernden Scheinwerfer sehen. Auch die Armaturenbeleuchtung macht einen auf Dimmer-Demo.

Dann mit Messgerät dahinter und dort die Dimmdisco reproduzieren. Volt und Ampère am Pulsen.

Verkabelung und Erdung prüfen: Scheint alles ok zu sein. Also das nächstbillige Bauteil tauschen: Spannungsregler:

Bild vom Neuen habe ich jetzt nicht, ist aber auch egal, denn das Problem blieb. Einzig die Volt-Gumperei war besser. Ampère und Dimmdisco immer noch da.

Also nächste Runde: Alternator. Vom Oldtimerelektriker meines Vertrauens wurde mir empfohlen, gleich auf ein 1-Wire Modell zu wechseln. Also eines mit eingebautem Spannungsregler. Gesagt getan (wobei hier anzumerken ist, dass weder bei Rockauto noch bei Summit Racing solche Radiatoren angezeigt wurden für mein Mowag. Bei Rockauto gabs nur die normalen „Originalen“, bei Summit beginnt der Spass dann so bei 400, 500 Stutz. Also direkt auf die Seite von Powermaster und im Katalog einen passenden selber suchen. Halber Preis, gleiches Blingbling.

Den ersetzten Spannungsregler brauchts dann halt nicht mehr, kommt ins Grosslager.

Dann nochmal genau prüfen, ob das Teil auch wirklich passt. Die V-Belts sollen ja wieder schön ausgerichtet sein:

Die Pulleys am neuen Alternator sind ein wenig kleiner, das heisst, der läuft dann schon mal schneller als der alte. Liefert aber auch einiges mehr Amps. Abstände passen perfekt.

Wir haben dann erst mal alles auf dem Prüfstand getestet. Alles bestens, dann nur noch einbauen:

Alles passt, Keilriemen gerade. Dann heisst es, ganz nach Scotty Kilmer: Rev up your engines! Und siehe da, nichts explodiert, Licht leuchtet konstant, keine Disco mehr im Armaturenbrett und die Messgeräte langweilen sich auf fixer Position.

Apropos Messgeräte, hier mal Strom und Spannung neu vs. alt:

Kommentare

1 Wortmeldung
  • ME
    Multifunktionsanzeige einbauen (rpm, volts, fuel) – Rossis Schrauberblog 24. November 2024 · 11:30

    […] ist praktisch, weil nun mit dem Einbau des 1-Wire-Alternators das eingebaute Amp-Meter nicht mehr richtig funktioniert. Kann ich wenigstens so den Batteriestand […]

    Antworten

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